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HINTERSICHTEN - Einladung zur Ausstellung - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2014 - 10 Jahre Meerkunstraum e.V. - Rückblicke - Meerkunstraum e.V. wird 10 Jahre - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2013 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2012 - Durch-Blicke 2011 - Kunst in Glashäusern 2011 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2010 - Vernissage Durch-Blicke 2010 - Aufbau Durch-Blicke 2010 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2009 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2008 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2007 - 2006 Durch-Blicke - 2005 Durch-Blicke - 2004 Durch-Dringend

Durch-Blicke 2011 - Kunst in Glashäusern 2011

Durch-Blicke 2011 - Kunst in Glashäusern 2011

Am 15. Mai wurde die Ausstellung Durch-Blicke mit einer feierlichen Vernissage eröffnet und stand bis Oktober zur Betrachtung bereit. Täglich von 10-18 Uhr fuhren die Auswanderer (Holzboote) zur Insel. Der Eintritt zur Ausstellung war kostenfrei, lediglich die Überfahrt zur Insel musste als Eintritt in ein Kunsterlebnis der etwas anderen Art getragen werden.
Diese Ausstellung in den Glashäusern auf der Insel Wilhelmstein, bestückt mit Werken der Künstlerin Sina Heffner zog eine Vielzahl begeisterter Besucher auf die Insel im Steinhuder Meer.

Auch die Martinée mit der „Frau der 1000 Gesichter“ - Christiane Hess - am 29. Mai hat viele Interessierte sowie Mitglieder des Meerkunstraum e.V. auf die Insel gelockt. Nähere Informationen weiter unten.

Der Verein Meerkunstraum ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Ausstellung und bedankt sich für die zahlreiche positive Resonanz! Wir freuen uns auf das Ausstellungsjahr 2012!

 

Sina Heffner bestückt alle fünf Glashäuser

Das Besondere in diesem Jahr ist, dass alle fünf Glashäuser von einer Künstlerin - Sina Heffner - mit kreativen Ideen gefüllt wurden. Heffner hat es geschafft den Raum jedes Glashauses einzigartig auszufüllen. Weitere Informationen zur Künstlerin Sina Heffner finden sie hier.

Der Katalog der Ausstellung Durch-Blicke 2011 ist im Inselladen auf der Insel Wilhelmstein zu erhalten.

Einen weiteren Eindruck verleihen die ersten Fotos in der Fotogalerie.

 

Andocken

Von Ähnlichkeiten und Fremdheiten zwischen Mensch und Tier
berichtet das plastische Werk von Sina Heffner. Besonders
eindrucksvoll misst der fantastische Vielfüßler in „Andocken“
– nomen est omen – den Raum aus. Wobei seine dynamisch
in alle Richtungen fort strebenden Extremitäten in reizvollem
Kontrast zu seinem statisch orthogonalen Domizil stehen.

 Materialien: Holz, Papier, Stoff, Lack

 

Voliere

Sina Heffner nutzt ökonomische Materialien wie Holz, Papier,
Draht für den Aufbau Ihrer Objekte. Deren Formate stimmt
sie auf die Maße des Glashauses ab, sodass die zu wirklichen
Bühnen für den Auftritt ihrer Werke werden. Wie bei der
„Voliere“, in der sich Pelikan, Reiher und Rabe, Meise und
Gans, alle durch die weiße Haut des Papiers in eine
Familienähnlichkeit gebracht, dicht an dicht auf unterschiedlichen
hohen Podesten aneinander drängen.

Materialien: Holz, Draht, Papier, Farbe

 

Elefantenzeichnung

Der massige Elefant wird in Sina Heffners Version aus filigranem
Maschendraht zu einer Chiffre fragiler Verletzlichkeit.
Eine Verfassung, die wir als seinen eigentlichen Charakter
schon immer hinter seiner dicken Haut vermuten. Wenn die
Künstlerin ihr Werk eine Zeichnung nennt, trägt sie damit,
auch wenn es sich um eine solche im eigentlichen Sinn
natürlich nicht handelt, ihrem Kunstgriff einer grandiosen
Verkehrung Rechnung.

Materialien:  Draht, Sockel

 

Echse

Sina Heffner hat die Echse nicht weniger zeichenhaft
entwickelt, die mit ihrer langen Zunge in dramatischer
Weise das Terrain ihres Gehäuses sondiert. Es ist diese
Differenz in der künstlerischen Sprache, die uns neu
auf ein Motiv blicken lässt, von dem wir glauben,
die Kunst habe ihm nichts Neues mehr hinzuzufügen.

Materialien: Pappe, Stoff, Holz, Schrauben

 

Vogelschwarm

Maßgenau kalkuliert für das Glashaus ist der in einer kühnen
Diagonale im Glashaus auffliegende Vogelschwarm. Er bewegt
sich zwischen Abstraktion und Figuration, realistischer
Erkennbarkeit und autonomer Gestaltung.

Materialien: Aluminium

 

Matinée auf der Insel

Christiane Hess entführt in Sagenwelt

Der größte Binnensee Norddeutschlands ist nur 1,35 Meter tief
und ein Überbleibsel der letzten Eiszeit. Das ist die offizielle
Version. Es ist aber auch denkbar, dass ein gelangweilter Riese
und eine Schar größenwahnsinniger Zwerge das Ganze verzapft
haben. Die 25 Minuten für die rührende und absurde Entstehungssage,
die die Schauspielerin Christiane Hess vom „theater
am barg“ geschrieben hat und selbst vorspielt, sollten Sie sich
nehmen. Dann werden Sie auch erfahren, in welchem sehr
speziellen Wasser die Besucher des Steinhuder Meeres baden.
Die „Frau der 1000 Gesichter“ kann sich blitzschnell verwandeln
und in unglaublicher Mimik und pantomimischer Präzision
die Zuschauer in Sagenwelten entführen.

 

 
Impressionen