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HINTERSICHTEN - Einladung zur Ausstellung - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2014 - 10 Jahre Meerkunstraum e.V. - Rückblicke - Meerkunstraum e.V. wird 10 Jahre - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2013 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2012 - Durch-Blicke 2011 - Kunst in Glashäusern 2011 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2010 - Vernissage Durch-Blicke 2010 - Aufbau Durch-Blicke 2010 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2009 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2008 - Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2007 - 2006 Durch-Blicke - 2005 Durch-Blicke - 2004 Durch-Dringend

Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2010

Durch-Blicke - Kunst in Glashäusern 2010

Zum 6. Mal lädt der Verein Meerkunstraum zu einer spannenden Ausstellung -Durch-Blicke 2010- auf die Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer ein. Mit Personenschiffen ("Auswanderer" genannt) gelangen Sie an diesen ganz besonderen Ausstellungsort. Auf der Insel befinden sich fünf Glashäuser, die von sieben Künstlerinnen und Künstlern auf unterschiedlichste Weise gestaltet wurden. Näheres zu den Künstlern und derern Werken finden Sie im Folgenden.

 

Klaus Madlowski - "Nucleus"

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Nucleus

Die Skulptur „Nucleus"  ist in ihrer Formensprache durch mikroskopische Aufnahmen biologischer Objekte, etwa von Pflanzenpollen, inspiriert.
Das Pollenkorn der wilden Malve sieht beispielsweise sehr ähnlich aus.
Auch bei Viren findet man unter dem Rasterelektronenmikroskop vergleichbare Formen. Andererseits sind auch Assoziationen zu Kampfmitteln wie Seeminen nicht ausgeschlossen und können als Referenz an den militärischen Hintergrund der Insel gedeutet werden.

Material: Blumentöpfe und Pflanzer auf Stahlunterkonstruktion.

Kontakt zum Künstler:
Klaus Madlowski
Goebenstr. 4
30161 Hannover
Tel.: 0511 210 14 63
klaus@madlowski.de
www.madlowski.de

 

 

Inge-Rose Lippok - "Auf der Suche nach dem Schlüssel zum Durchblick, fand ich viele neue Orte"

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"Der Raum ist mehr als nur ein realistisch greifbarer, sichtbarer und fassbarer Raum. Es geht der Künstlerin um mehr, als die bloße Auseinandersetzung mit dem real vorhandenen Raum. Es geht um einen geistigen Raum, eine Art Überraum. Darauf weist  bereits der Titel der neuen Installation hin: „Auf der Suche nach dem Schlüssel zum Durchblick fand ich neue Orte.“
Augen, die auf der Suche sind, Spiegel die  Blicke einfangen, die Umgebung abbilden, realistisch und doch verzerrt wiedergeben. "
Prof. Dr. Manfred H. Wolff,  1. Vors. Kunstverein Witten

Einzel- und Ausstellungsbeteiligungen seit 1970 im In- und dem europäischen Ausland und USA.
Inge-Rose Lippok arbeitet in unterschiedlichsten Techniken.
Vorzugsweise installiert sie großflächig im Innen- und  Außenraum, oft auch mit Musik oder Textklang.

Kontankt zur Künstlerin:
Atelier Lortzingstr. 1  
30177 Hannover
www.irlippok.de
info@irlippok.de

 

Almut und Hans Breuste - "Bakunin"

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Bakunin

Michael Alexandrowitsch Bakunin:
•    Geburt am 18. Mai 1814 in Prjamuchino
•    Tod am 1. Juli 1876 in Bern

"... Du hast mich begraben, ich aber bin gottlob auferstanden, bin lebendig und nicht tot - ich bin von der selben leidenschaftlichen Liebe zur Freiheit,
zur Logik, zur Gerechtigkeit erfüllt, die jetzt wie früher den ganzen Sinn meines Lebens ausmacht.
Die achtjährige Gefangenschaft in verschiedenen Festungen hat mich der Zähne beraubt, aber nicht meiner Überzeugungen, nein, diese haben sich eher gefestigt."
                                                                
•    Irkutsk, den 17. November 1860,
     Bakunin an A.I. Herzen

Mistelzweige aus Kautschuk für den großen Weltbeweger Bakunin

Kontakt zu den Künstlern: almutundhansbreuste@web.de

 

 

 

Felix Pedersen - "Melancholie"

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Melencholia III
Im Jahre 1514 schuf Albrecht Dürer einen Kupferstich mit dem Titel „Melancholia I“
Das Bild ist eine Allegorie, in der alles auf klar festgelegte ikonographische Bedeutungen in zeitgemäßer Bildsprache hinwies. Die Gegenstände in Dürers Bild waren durch  mittelalterliche Symbolik  festgeschrieben .
Melencholia III von Felix Pedersen  steht in Bezug zu Dürers Bild,  
stellt eine zeitgenössische Allegorie dar :
eine Versinnbildlichung der uns scheinbar vertrauten Gegenständlichkeit spielt mit unserer Wahrnehmung und ihrer Deutung.
Die Dinge haben heute nicht den gleichen symbolischen Wert. Deshalb öffnet sich die Installation für viele Interpretationen.

Das Herzstück der Installation ist ein Tisch. Das Polieder,  auf den Tisch gestellt,  bietet eine vielseitige Form. Jede Oberfläche ist anders als alle anderen Oberflächen. Sie symbolisiert die vielen verschiedenen Facetten und Störungen des Lebens. Der mit Spiegeln verkleidete Polieder auf dem Tisch wird die Umwelt im Gewächshaus spiegeln und die Natur und die Zuschauer draußen erfassen. Das Bild ändert sich in Bruchteilen von Sekunden.
Der karierte Boden kann den Gedanken auf „Clash of Cultures“ hervorrufen. Es gibt viele andere Polarisierungen in der Installation. Die Fantasie kann sich im gläsernen Raum entfalten und eröffnet dem Betrachter eine sehr persönliche Auslegung von Raum und Zeit, von  Material und Wirkung.

Kontakt zum Künstler:
Felix Pedersen
Bavnevej 41 A  
DK 8831 Løgstrup 
tlf 86642247
Mo 22191783


 

Wolfgang Buntrock und Frank Nordiek - "Stock und Raum"

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Stock und Raum…
Bei Annäherung an das Glashaus erkennt der Betrachter, dass das Objekt im Inneren des Raumes aus einer Vielzahl von Linien, gleichsam einem Knäuel mit variierender Dichte besteht. Erst wenn man unmittelbar an dem Glashaus angekommen ist, ist zu erkennen, dass das Objekt aus dünnen, trockenen Stöcken geformt ist.
Ein Stock – das ist etwas, mit dem sich Kinder und Hunde abgeben, evtl. der Gärtner seine Bohnenrankgerüste improvisiert. Material für die Kunst?
Die Installation Stock und Raum verwendet ausschließlich Stöcke von der Buche. Zum Teil bizarr geformte Einzelobjekte, mit unregelmäßiger Linienführung. Vor langer Zeit abgestorben, ohne Rinde, zeigen sie eine Oberflächenstruktur und Farbe, die Individualität und Wärme ausstrahlt.
In der Masse verliert sich auf den ersten Blick diese Individualität, jedoch bei näherer Betrachtung ist jedes Einzelexemplar immer noch präsent und trägt bei zum Gesamteindruck des Objekts.
Die Installation – Etwas von der Kraft vieler mächtiger Buchen ist in diesem kleinem Glashaus versammelt – gefangen im viel zu engen Raum, aber auch geschützt und gehegt wie in der Vitrine eines Museums.
LandArt: Wolfgang Buntrock, Frank Nordiek

Kontakt zu den Künstlern:
Atelier LandArt
Wolfgang Buntrock & Frank Nordiek
Weidestrasse 22
30453 Hannover
Telefon: (0511) 33 51 442
E-Mail: info@landart.de
weitere Informationen: www.landart.de

 

 
Impressionen